Zeckenstich: FSME und Borreliose – was tun?

Zecken können beim Stich Krankheitserreger wie FSME-Viren oder Borrelien übertragen werden. Wichtig ist, die Zecke richtig zu entfernen und die Einstichstelle anschließend zu beobachten.

Wie erkennt man einen Zeckenstich?

Ein Zeckenstich bleibt oft unbemerkt, da er in der Regel nicht schmerzhaft ist. Typische Anzeichen können eine kleine Rötung oder leichte Schwellung an der Einstichstelle sein. Nach einem Aufenthalt in der Natur sollte die Haut daher gründlich nach Zecken abgesucht werden.

Was ist FSME und Borreliose?

FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) ist eine durch Viren verursachte Erkrankung, die das zentrale Nervensystem betreffen kann. Borreliose wird durch Bakterien verursacht und kann verschiedene Organe betreffen. Beide Erkrankungen können durch Zecken übertragen werden.

Was tun nach einem Zeckenstich?

• Entfernen Sie die Zecke möglichst schnell und vorsichtig mit einer feinen Pinzette oder Zeckenzange.

• Fassen Sie die Zecke möglichst nah an der Haut und ziehen Sie sie langsam und gerade heraus.

• Reinigen und desinfizieren Sie anschließend die Einstichstelle.

• Notieren Sie das Datum des Zeckenstichs und beobachten Sie die Stelle in den folgenden Wochen.

Welche Symptome sind wichtig?

Nach einem Zeckenstich können – je nach Erreger – unterschiedliche Beschwerden auftreten.

Bei Borreliose kann eine ringförmige Hautrötung (Wanderröte) entstehen, die sich langsam entwickelt. Auch grippeähnliche Beschwerden können auftreten.

Bei FSME können zunächst grippeähnliche Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen auftreten. In seltenen Fällen kann es zu einer Entzündung von Gehirn, Hirnhäuten oder Rückenmark kommen.

Wann sollte man ärztliche Hilfe suchen?

Bei einer auffälligen oder zunehmenden Hautrötung, anhaltenden Beschwerden oder wenn Sie unsicher sind, sollten Sie einen ärztlichen Rat einholen. Eine zukünftige Abklärung kann helfen, mögliche Schwierigkeiten zu vermeiden.

Unser Tipp

Schützen Sie sich bei Aufenthalten in der Natur durch lange geeignete Kleidung, Insektenschutzmittel und eine regelmäßige Kontrolle der Haut.

Hinweis: Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle ärztliche Beratung.

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